Stimmen

Stimmen aus Luxor

Nehmedu studiert Englisch

Foto zeigt Mädchen
Stolz präsentiert Nehmedu ihre neuen Englischbücher.

Nehmedu lebt mit ihren sechs Geschwistern und der Mutter in einer Sozialsiedlung auf der Westbank. Dank der Patin der Familie koennen sie und ihre Schwester Nesren nun Englisch studieren.

“Ich bin sehr froh, dass unsere Patin mir und meiner Schwester das Englisch-Studium an einem Institut in Luxor finanziert. Ohne diese Hilfe haetten wir das niemals bezahlen koennen. Ich habe die Schule bereits beendet, meine Schwester geht noch auf die Schule, sie ist nun in der Oberstufe. Da der Unterricht in Luxor abends stattfindet, kann sie auch teilnehmen. Nach Abschluss des Studiums kann ich mir dann viel leichter eine Arbeit suchen. Ich will ja arbeiten, aber es ist nicht einfach, eine Anstellung zu finden. Wenn ich erst gut Englisch kann, sehen meine Chancen viel besser aus. Und fuer meine juengere Schwester natuerlich spaeter auch. Wir sind sehr gluecklich ueber diese Hilfe!”

Patin Gudrun Bednarek

Foto zeigt Patin mit Kindern
Patin Gudrun Bednarek zu Besuch bei ihrer Familie mit ihrem Patenkind Eman und Schwester Donya.

Gudrun Bednarek ist Patin der sechsjaehrigen Eman, die mit 5 Schwestern und einem Bruder sowie ihrer Mutter im Dorf Dabaiya nun in der Suzanne Mubarak-Sozialsiedlung wohnt. Der Vater hat die Familie verlassen, die Mutter muss alleine fuer ihre grosse Familie sorgen.

“Ich war erstaunt als ich meine Familie erneut besucht habe. Die Familie hatte sich aus eigener Initiative eine neue, viel bessere Wohnung zum gleichen Mietpreis in einer Sozialsiedlung besorgt. Selbst einen kleinen Gemüsegarten hat sie liebevoll angelegt. Durch die Hilfe der kleinen Pyramide hat die gesamte Familie offensichtlich wieder Lebensmut gefasst. Es war schön zu sehen wie gut Hilfe funktionieren kann und wie schnell und gezielt durch das System der kleinen Pyramide die Hilfe auch ankommt. Alle Kinder gehen zur Schule und lernen ab diesem Jahr sogar zusätzlich Englisch an einer Sprachschule. Sogar eine mechanische Waschmaschine konnte angeschafft werden. Die leuchtenden Augen von Eman und Donya, der beiden juengsten Kinder der Familie, das strahlende Lächeln… ein für mich unvergesslicher Besuch. Natürlich werde ich die Familie Mazamel wieder besuchen und für sie und die Organisation in Deutschland alles tun, um die Arbeit zu unterstützen. Es ist schön Menschen wie die Mitarbeiter der kleinen Pyramide kennengelernt zu haben. Mit viel Gefühl, sehr kompetent sind sie für die Leute dort jederzeit erreichbar und oft der letzte Ausweg. Shukran!!!”

Wolfgang Stadler, Pate

Foto zeigt Pate mit Kindern
Wolfgang Stadler mit seinem Patenkind Abol Magd und zwei Cousinen und ein Cousin des Jungen.

Wolfgang Stadler ist Pate des sechsjaehrigen Abol Magd aus Samanin, einem Dorf am Rande der Stadt Luxor.

„Ich war von der Herzlichkeit des Empfanges in Luxor gerührt. Obwohl wir uns nicht kannten, habe ich mich sofort sicher und wohl gefühlt. Und der erste Besuch bei ‚meiner Familie‘ und meinem Patenkind Abol Magd wird für mich unvergesslich bleiben. An dem herzlichen Empfang aller Familienmitglieder habe ich erkannt, wie sehr diese liebenswürdigen Menschen die Hilfe der Kleinen Pyramide schätzen und sicherlich auch ganz dringend benötigen. Ich habe fest vor, Ende nächsten Jahres für eine Woche nach Luxor zu kommen, um dort einmal die Einrichtung kennen zu lernen und einen genaueren Einblick in die Tätigkeit der Mitarbeiter vor Ort zu erlangen. Und selbstverständlich werde ich dann ‚meine Familie‘ wieder besuchen!
Im Sinne der Menschlichkeit ist der Wert der Tätigkeit wie die der Kleinen Pyramide
nicht abschätzbar. Ich würde mir wirklich sehr wünschen, wenn sich mehr Menschen
dazu entschließen könnten, diese Einrichtung zu unterstützen.“

Wafaa

Foto zeigt Mutter mit Abdel Rahman
Wafaa mit ihrem Sohn Abdel Rahman

Wafaa und ihr Sohn Abdel Rahman kommen aus dem Dorf Lakalta auf der Westbank zur Physiotherapie. Wafaa hat bisher nur dieses eine Kind. Der Junge ist koerperbehindert. Die Familie ist nicht in unserem Patenprogramm, kann aber die Angebote der Kleinen Pyramide trotzdem nutzen.

“ Ich bin sehr froh, das es dieses kostenlose Angebot fuer die Therapie hier im Zentrum gibt, auch fuer Familien, die keine Patenschaft haben, denn wir haben recht wenig Geld, da mein Mann nur gelegentlich Arbeit findet. Und wir haben fuer Abdel Rahman vorher schon sehr viel Geld fuer Aerzte und Medikamente ausgeben muessen. Sein Zustand hat sich sehr gebessert, seit ich regelmaessig mit ihm komme. Er ist jetzt fuenf Jahre alt und ich hoffe, dass er naechstes Jahr zur Schule gehen kann. Es ist gut, dass es so etwas wie die Kleine Pyramide gibt. Woanders haben wir bisher keine kostenlose Hilfe bekommen.”

Hagagaiya

Foto  zeigt Mutter mit Fatma
Hagagaiya mit ihrer Tochter Fatma

Hagagaiya kommt seit Jahren regelmaessig dreimal in der Woche mit ihrer Tochter den weiten Weg aus dem Dorf Edissat auf der Ostseite des Nils zur Therapie in unser Zentrum. Die Familie hat noch zwei weitere Kinder.

“Fatma konnte als Kleinkind ueberhaupt nicht laufen und sprechen. Seit es bei der Kleinen Pyramide die Moeglichkeit zur Therapie gibt, kommen wir hierher. Fatma geht es nun viel besser, sie laeuft und spricht und geht seit diesem Jahr in die ganz normale Regelschule, denn sie ist nicht geistig behindert. Das macht uns besonders froh. Wir sind eine arme Familie und sind sehr gluecklich, schon so lange das kostenlose Therapieangebot nutzen zu koennen, da wir uns eine bezahlte Therapie ueber einen so langen Zeitraum nie haetten leisten koennen.”

Eman El Nubi Amin

Eman El Nubi Amin
Unsere Handarbeitslehrerin Eman

Eman ist unsere Handarbeitslehrerin. Sie ist geschieden und hat eine Tochter und lebt nach der Scheidung wieder im Haus ihrer Eltern.

»Die Kleine Pyramide hilft in vielen Bereichen. Und durch diesen Verein habe ich auch eine Arbeit gefunden, die mir hilft unabhängiger zu sein und mein Leben und das meiner Tochter besser zu machen. Es ist als Frau hier nicht einfach eine Arbeit zu finden. Ich wünsche mir nur eins: eine Tricot-Maschine für unsere Nähgruppe, damit wir schönere Stricksachen machen können. Ich möchte allen Danke sagen für die Hilfe«.

Benita Schreuder, Patin

Foto zeigt Zaynab und Patin
Die kleine Zaynab und ihre Patin kennen sich nach etlichen Besuchen schon gut.

Benita Schreuder ist die Patin der kleinen Zaynab aus dem Dorf El Ezba.

»Mein Patenkind bzw. meine Patenfamilie habe ich nun schon zum dritten Mal besucht und freue mich zu sehen, dass es der Familie finanziell besser geht und sie alle Kinder in die Schule schicken können. Mit meiner Tochter habe ich im Jahr 2008 eine Woche die Arbeit im Kleine Pyramide-Zentrum begleitet (Kindergarten, Nähstube) und es war eine sehr prägende Erfahrung für uns beide. Es ist schön zu wissen, dort immer wieder willkommen zu sein.
Anregung: Obwohl ich weiß, dass alle Mitarbeiter voll ausgelastet sind, wäre es schön, wenn eine Möglichkeit geschaffen werden könnte für die Vergabe von Mikrokrediten besonders an Frauen.«

Mohamed Abd El Aalh

Mohamed Abd El Aal
Mohameds Sohn studiert

Mohamed ist Vater von vier Kindern, zwei davon schwerst behindert. Er lebt mit einem anderen Teil der Familie in einem kleinen Haus mit zwei kleinen Zimmern. Insgesamt 11 Personen teilen sich diese beiden Räume. Mohamed ist Analphabet und hat nur hin und wieder kleine Hilfsarbeiter-Jobs. Der älteste Sohn studiert!

»Das Zentrum der Kleinen Pyramide ist für uns sehr gut zu erreichen. Die Menschen dort haben immer Zeit für unsere Sorgen. Mit dem Patengeld kann ich meine jüngste Tochter in der Schule und den ältesten Sohn auf der Universität unterstützen. Ich habe selbst nie etwas gelernt, weiß aber wie wichtig das heute ist. Und ein bisschen Geld für Zucker, Tee und Weizen ist auch noch da.

Wir freuen uns immer, wenn die Leute von der Kleinen Pyramide uns zu hause besuchen. Dann läuft immer die ganze Familie zusammen und es gibt fast einen Tumult. Schön wäre es noch, wenn es irgendwann für unsere beiden behinderten Kinder einen Betreuungsplatz geben könnte. Ich wünsche unseren Paten und den Menschen von der Kleinen Pyramide und allen Deutschen die uns helfen, dass Gott ihnen so hilft, wie sie uns helfen und dass er sie vor schlimmen Krankheiten schützt. Danke für alles.«

Reda Oueiss Mohamed

Reda Oueiss Mohamed
Reda Oueiss Mohamed ist Witwe

Reda ist Witwe und hat zwei Töchter, die zur Schule gehen. Sie hat keine eigene Wohnung und wohnt mit ihren Kindern in einem winzigen Zimmer im Haus ihrer Eltern. Sie bekommt 80 LE Sozialrente, etwa 10 Euro.

»Ich habe durch die Kleine Pyramide die Chance Nähen und andere Handarbeiten zu erlernen und kann damit nun auch schon selbst etwas Geld verdienen. Ich gehe dreimal in der Woche ins Zentrum in die Frauengruppe. Die Patenschaft hilft mir auch sonst sehr viel. Ich kann nun ohne Probleme Schuluniformen und Bücher kaufen und die Kinder bekommen auch noch kostenlose Extra-Stunden. Und ich habe etwas von dem Geld gespart und konnte mir nun endlich einen Kühlschrank kaufen.

Wir aus der Nähgruppe haben nur einen großen Wunsch: Wir hätten so gerne eine Tricot-Maschine, mit der man richtig gute Stricksachen herstellen kann. Ich möchte mich bei allen, die uns helfen, herzlich bedanken. Und bei unserer Patin ganz besonders. Unser Leben hat sich durch die Patenschaft zum Besseren gewandelt«.

Saadiya Saady Ibrahim

Saadiya Saady Ibrahim
Saadiya Saady Ibrahim hat vier Kinder

Saadiya ist verheiratet, ihr Mann hat nur hin und wieder Arbeit, sie hat vier Kinder und lebt in einem winzigen Lehmziegelhaus.

»Ich habe Extra-Geld von unseren Helfern aus Deutschland bekommen, damit wir uns damit ein kleines Badezimmer bauen können. Wir hatten kein Bad und keine Toilette, nur einen Wasserhahn. Drei meiner Kinder sind noch in der Schule. Ohne die Hilfe unserer Patin könnten wir kaum das Geld für Uniformen und Bücher usw. aufbringen. Es ist alles so teuer geworden. Ich finde es außerdem sehr gut, dass wir mit den Mitarbeitern der Kleinen Pyramide wirklich über all unsere Probleme reden können und dass sie auch zuhören, und auch das hilft uns schon. Ich danke unserer Patin so viele Male«.

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