Aktuelles

Newsletter Nr. 2/2013

Liebe Mitglieder, Paten, Förderer und Freunde!

Wie versprochen nun ein Update von unserer Baustelle! Der Ausbau und die Fertigstellung unseres neuen Zentrums gehen mit schnellen Schritten voran! Nun werden schon die Fliesen verlegt, der Außenanstrich ist in vollem Gang. Treppe und Treppengeländer sind bereits eingebaut. In etwa 2 bis drei Wochen werden die Arbeiten am und im Haus selbst beendet sein. Dann kommt der Garten/Spielplatz dran. Baume müssen gepflanzt, Sonnenschutzdächer gebaut, Wege, Sitzplätze und Busparkplatz gefliest werden. Außerdem werden dann auch die Spielgeräte wie Schaukel, Spielturm, Kletterwand etc. aufgebaut. Also noch genug zu tun…

Bild von der Baustelle
So sieht es inzwischen an der Baustelle aus, es geht zügig voran...

Für die Dekoration der Innenwände des großen Gartens/Spielplatzes ist uns ein besonderer Gag gelungen. Die Innenmauern werden mit Graffitis und Kunstwerken bemalt werden von den Studenten der Kunsthochschule Luxor gemeinsam mit ihrem Lehrer Ammar Abu Bakr. Die Studenten werden daraus ein Projekt machen mit Motiven, die zu unserer Organisation und unseren Inhalten passen. Ammar Abu Bakr hat sich inzwischen auch außerhalb Ägyptens einen Namen als Künstler gemacht und ist einer der Initiatoren der sogenannten „Revolutionsgraffiti“, die in Kairo inzwischen fast jede freie Wand ziert, die weltweit für sehr viel Aufmerksamkeit gesorgt hat und die auch in Luxor auf vielen Mauern zu sehen ist. Diese außergewöhnliche Revolutionskunst war selbst dem Spiegel schon einen Artikel wert.

Außerdem werden wir Werke des engagierten Künstlers/Aktivisten und einige seiner Kollegen aus Luxor für eine Dauerausstellung in unserem Zentrum bekommen.

Aber es gibt auch noch andere News aus Luxor:

Grafik der geflügelten Revolutionsmärtyrer vor der Kunstakademie in Luxor
Die inzwischen schon berühmten geflügelten Revolutionsmärtyrer aus Luxor (vor der Kunstakademie) von Ammar Abu Bakr.

Wir suchen mal wieder einen Ausbildungspaten, dieses Mal für den 21jährigen Mohamed Ahmed aus El Taarif auf der Westbank, der bereits ein Studium der Pharmazie in Assiut begonnen hat. Er steht allerdings im Moment vor großen Problemen sein Studium weiterzuführen, denn die Familie kann ihn finanziell überhaupt nicht mehr unterstützen. Sollten Sie an einer Förderung dieses engagierten jungen Mannes interessiert sein, finden Sie weitere Infos zu ihm auf unserer Website unter „Aktuelles“. Sollten Sie ihm helfen wollen, melden Sie sich bitte bei uns über die Mailadresse: diekleinepyramide@yahoo.com

Durch gezielte Einzelspenden von Paten hier vor Ort in Luxor konnten wir inzwischen fast alle Kinder, die es benötigen, mit Nahrungsergänzungsmitteln versorgen und tun dies weiterhin. Es gab dazu eine lustige Anekdote: Als wir hier in die örtliche Dorf-Apotheke gingen und nach einem entsprechenden Mittel fragten, reichte uns der Apotheker eine Flasche deutsches Original Multisanostol über den Tresen. Nun genauso wie der Autor dieser Zeilen werden sicher auch viele von Ihnen sich noch aus der eigenen Kindheit an dieses Mittel erinnern. Es gab auch so eine schöne Fernsehwerbung dazu mit einer sehr einprägsamen Musik dazu. Wir mussten sehr lachen… Stellen Sie sich vor – im tiefsten Upper Egypt trifft man auf ein Relikt aus der eigenen – deutschen – Kindheit… Leider war das die letzte vorhandene Flasche des Originals, denn die Importfirma hat Pleite gemacht… Nun gibt es aber Gott sei Dank einen ägyptischen Nachbau (genauso gut) für den wir beim Apotheker sogar einen ordentlich Discount bekommen, weil wir große Mengen kaufen und weil es für arme Kinder ist.

Wir möchten auch noch gerne zum Schluss etwas Lustiges von uns geben, einen neuen Saidi-Witz. Saidis werden die Bewohner Süd-Ägyptens genannt, sie sind so etwas wie die Ostfriesen Ägyptens… Wir sammeln gerade solche Witze, es soll ein kleines Buch mit lustigen Cartoons dazu entstehen. Der Witz geht so:

Kommt ein Mann zu Fuß von El Toth nach Gezira. Er trägt ein Kaninchen auf dem Arm. Unterwegs auf der Straße begegnet ihm ein Mann auf dem Weg von Gezira nach El Toth. Er grüßt freundlich „Salam Aleikum“ und fragt dann: „Sag: Was kostet der Esel?“ Der Mann aus El Toth guckt ihn ganz erstaunt an und antwortet:„Das ist doch kein Esel, das ist ein Kaninchen!“ Daraufhin der Mann aus Gezira: „DICH habe ich doch gar nicht gefragt …“

So, nun verabschieden wir uns für heute von Ihnen und wünschen alles Gute! Sicher gibt es bald wieder „Neues von der Baustelle“! Bitte bleiben Sie uns gewogen!

Ihre Teams Kleine Pyramide Trier und Small pyramid Luxor

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